Mitten im Korallenmeer kam es zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall, der derzeit weltweit Aufmerksamkeit erregt. Mehr als 800 Kilometer vor der australischen Küste wurden drei Segler auf hoher See gerettet, nachdem ihr Katamaran schwer beschädigt worden war.
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Nach Angaben der australischen Seesicherheitsbehörde AMSA entdeckten Rettungskräfte bei ihrer Ankunft deutliche Schäden an zwei großen Schwimmkörpern des Bootes. Berichten zufolge waren mehrere Begegnungen mit Haien der Grund für die Beschädigungen.

Die Rettungsaktion wurde mit Unterstützung des unter panamaischer Flagge fahrenden Schiffes „Dugong Ace“ durchgeführt. Zwei russische Staatsbürger und ein Franzose konnten sicher an Bord gebracht werden.
Auch ein australisches Rettungsflugzeug war an dem Einsatz beteiligt.

Joe Zeller von der australischen Rettungsbehörde erklärte später, dass sich alle drei Personen in Sicherheit befinden. Die Segler im Alter zwischen 28 und 64 Jahren sollen in Brisbane ankommen.
Besonders bemerkenswert: Die Reise von Vanuatu nach Australien dauert mit einem solchen Boot normalerweise mehrere Wochen.
Luftaufnahmen zeigten später das Ausmaß der Schäden am Katamaran. Teile eines Schwimmkörpers waren stark beschädigt, wodurch das Boot kaum noch manövrierfähig war.

Nach Angaben der Behörden spielte das GPS-Notrufsignal eine entscheidende Rolle. Dadurch konnten die Rettungskräfte die Position des Bootes schnell bestimmen und rechtzeitig reagieren.
Der Vorfall sorgt inzwischen auch online für große Diskussionen. Viele Menschen zeigen sich überrascht, wie ungewöhnlich die Situation auf offener See gewesen sein soll.
