Eine Fahrt zwischen den maledivischen Inseln sollte für 48 Menschen ein entspannter Teil ihrer Reise werden. Doch plötzlich änderte sich das Wetter und das Boot begann Wasser aufzunehmen. Was zunächst beunruhigend aussah, endete dank schneller Hilfe mit der besten Nachricht: Alle Menschen an Bord wurden gerettet.
Malediven. Türkisfarbenes Wasser, kleine Inseln und Bootsfahrten über den Indischen Ozean gehören für viele Reisende untrennbar zusammen. Wer hier seinen Urlaub verbringt, nutzt Boote und Schnellfähren nicht nur für Ausflüge, sondern auch, um von einer Insel zur nächsten zu gelangen.
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So begann auch der 2. März 2025 für eine Gruppe von Reisenden zunächst wie ein ganz gewöhnlicher Urlaubstag. Von der Insel Dhigurah aus sollte es mit dem Boot in Richtung Malé gehen.
Die Passagiere kamen am Anleger zusammen, suchten sich ihre Plätze, machten Fotos und genossen den Blick auf das Meer. An Bord befanden sich insgesamt 48 Menschen – darunter drei Besatzungsmitglieder und vier Kinder.
Als sich das Wetter plötzlich änderte
Zu Beginn verlief die Fahrt ohne besondere Zwischenfälle. Doch auf dem Meer können sich die Bedingungen schnell verändern.
Die Wellen wurden stärker und das Boot begann zunehmend zu schwanken. Schließlich bemerkte die Besatzung, dass Wasser in das Schiff eindrang.
Die Crew reagierte und verteilte Rettungswesten an die Passagiere. Nach und nach verließen die Menschen das Boot.
Eine der Passagierinnen war die 27-jährige Tauchlehrerin Gao. Sie hielt Teile der Situation mit ihrer Kamera fest und half gleichzeitig anderen Menschen dabei, ihre Rettungswesten richtig anzulegen.
Nachdem der letzte Passagier das Boot verlassen hatte, blieb das Schiff noch für kurze Zeit an der Oberfläche. Rund fünf Minuten später sank es vollständig.
Eine Rettungsaktion mit glücklichem Ausgang
Inzwischen waren Rettungsboote unterwegs.
Die hohen Wellen machten es nicht einfach, die Menschen aus dem Wasser zu holen. Dennoch gelang es den Helfern, die Passagiere nach und nach aufzunehmen und in Sicherheit zu bringen.
Am Ende stand die Nachricht, die in diesem Moment am wichtigsten war:
Alle 48 Menschen an Bord wurden gerettet.
Die Passagiere und Besatzungsmitglieder wurden anschließend zurück nach Dhigurah gebracht. Laut RTL befanden sie sich in gutem Zustand.
Was von diesem Tag bleibt
Das Boot konnte nicht gerettet werden und einige Reisende verloren persönliche Gegenstände. Für die Menschen an Bord dürfte jedoch etwas anderes viel wichtiger gewesen sein: Alle konnten sicher und unverletzt an Land zurückkehren.
Aus einer zunächst ganz gewöhnlichen Fahrt zwischen den maledivischen Inseln wurde innerhalb kurzer Zeit ein Erlebnis, das die Beteiligten vermutlich nicht vergessen werden.
Vor allem aber ist es eine Geschichte mit einem guten Ende – und ein Beispiel dafür, wie wichtig auf dem Meer eine vorbereitete Crew, gegenseitige Unterstützung und schnelle Hilfe sein können.
Quelle: RTL.de – Originalbericht und Video ansehen
