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Brot im Gefrierschrank: Diese einfachen Fehler lassen sich vermeiden

von Walther Berndt

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Brot einzufrieren klingt nach der einfachsten Möglichkeit, es länger aufzubewahren. Grundsätzlich funktioniert das gut. Doch einige typische Fehler können dazu führen, dass Geschmack, Aroma und Konsistenz nach dem Auftauen nicht mehr ganz so überzeugen.

Frisches Brot wird nicht immer an einem Tag aufgegessen. Besonders bei einem großen Laib, einem Baguette oder selbst gebackenem Brot bleibt häufig etwas übrig.

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Viele machen es deshalb gleich: Das restliche Brot kommt in eine Tüte und anschließend direkt ins Gefrierfach.

Das kann durchaus praktisch sein. Allerdings macht es einen Unterschied, wie das Brot vorbereitet, verpackt und später wieder aufgetaut wird.

Einen ganzen Laib einzufrieren ist oft unpraktisch

Ein typisches Beispiel: Am Abend bleibt fast ein kompletter Brotlaib übrig und wird im Ganzen eingefroren.

Einige Tage später werden lediglich zwei Scheiben benötigt. Nun muss der ganze Laib herausgenommen und zumindest teilweise aufgetaut werden.

Einfacher ist es, das Brot bereits vor dem Einfrieren in Scheiben oder kleine Portionen aufzuteilen.

So lässt sich später genau die Menge herausnehmen, die für das Frühstück oder einen kleinen Snack benötigt wird.

Die Verpackung macht einen Unterschied

Ein weiterer häufiger Fehler besteht darin, Brot einfach in seiner ursprünglichen Papiertüte einzufrieren.

Bei längerer Lagerung kann es Feuchtigkeit verlieren. Nach dem Auftauen wirkt die Krume möglicherweise trockener und auch das typische Aroma kann weniger intensiv sein.

Deshalb empfiehlt es sich, das Brot vor dem Einfrieren gut und möglichst luftdicht zu verpacken.

Nicht erst warten, bis das Brot trocken ist

Manchmal kommt die Idee mit dem Gefrierschrank erst nach einigen Tagen.

Der Laib liegt bereits länger in der Küche, ist nicht mehr besonders frisch – und soll nun durch das Einfrieren für später aufgehoben werden.

Doch der Gefrierschrank kann verlorene Frische nicht zurückbringen.

Wenn bereits absehbar ist, dass ein Teil des Brotes nicht rechtzeitig gegessen wird, ist es sinnvoller, diesen möglichst frisch einzufrieren.

Die Konsistenz kann sich verändern

Nach dem Auftauen kann sich Brot etwas anders anfühlen als am Tag des Kaufs.

Weiches Sandwichbrot kann beispielsweise etwas trockener wirken. Bei einem knusprigen Baguette kann sich dagegen die Beschaffenheit der Kruste verändern.

Das bedeutet nicht, dass mit dem Brot etwas nicht stimmt. Frisches und zuvor eingefrorenes Brot sind geschmacklich und in ihrer Konsistenz einfach nicht immer vollkommen identisch.

Brot nicht im Gefrierfach vergessen

Das Gefrierfach wird schnell zu einem Ort, an dem Lebensmittel für Wochen oder sogar Monate verschwinden.

Auch wenn die niedrige Temperatur eine längere Aufbewahrung ermöglicht, kann die Qualität mit der Zeit nachlassen.

Eine einfache Gewohnheit hilft: Das Datum auf die Verpackung schreiben.

So sieht man sofort, welches Brot bereits länger eingefroren ist und zuerst verwendet werden sollte.

Nur so viel auftauen, wie wirklich gebraucht wird

Wenn zehn Brotscheiben zu einem einzigen Block zusammenfrieren, müssen für zwei belegte Brote möglicherweise deutlich mehr Scheiben herausgenommen werden als geplant.

Auch deshalb lohnt es sich, das Brot bereits vor dem Einfrieren zu portionieren oder die einzelnen Scheiben so zu verpacken, dass sie sich leicht voneinander lösen lassen.

Das macht den Alltag einfacher und verhindert unnötiges Auftauen.

Und was ist mit selbst gebackenem Brot?

Frisch gebackenes Brot sollte nicht sofort aus dem Ofen genommen, eingepackt und in den Gefrierschrank gelegt werden.

Besser ist es, den Laib zunächst vollständig abkühlen zu lassen.

Danach kann das Brot geschnitten, portioniert und gut verpackt eingefroren werden. Auf diese Weise lässt es sich später besonders unkompliziert verwenden.

Ist der Gefrierschrank also eine schlechte Idee?

Nein.

Wer mehr Brot zu Hause hat, als in den nächsten Tagen gegessen wird, kann mit dem Einfrieren Lebensmittel länger aufbewahren und unnötige Verschwendung vermeiden.

Entscheidend sind vor allem einige kleine Gewohnheiten: Brot möglichst frisch einfrieren, sorgfältig verpacken, vorher portionieren und später nur die tatsächlich benötigte Menge herausnehmen.

So bleibt der Gefrierschrank ein praktischer Helfer – und das Brot schmeckt nach dem Auftauen möglichst nah an dem, was man von einer frischen Scheibe erwartet.

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